CUP: EHCWN – HC Nivo 14:5 (7:1,4:1,3:3)

Samstag, 06.01.2018 19:30, Eishalle Frauenfeld, 71 Zuschauer

Der EHC Wilen-Neunforn bestritt am letzten Samstag das erste Qualifikationsspiel für den Cup 19/20. Als Gegner wurde eine Tessiner-Mannschaft zugelost. Der HC Nivo aus der Leventina spielt in der 3. Liga, somit stand dem EHCWN das Heimrecht zu.

Der Gegner aus der italienischen Schweiz reiste mit einem kleinen Team in die Ostschweiz, gerademal neun Spieler und ein Torhüter standen drei kompletten Blöcken aus Neunforn gegenüber. Das erste Drittel begann erst abtastend. Die Tessiner waren mit dem Tempo überfordert, als der der EHCWN in der fünften Minuten durch Alain Bucher das Score eröffnete. Bereits zwei Minuten später erhöhte Andreas Schoop auf 2:0. In Überzahlzahl erzielte der HC Nivo den Anschlusstreffer. Der verdeckte Schuss konnte von Roman Regenscheit nicht gehalten werden. In der besten Phase des Spiels, erhöhten – mit teils durch schöne Kombinationen – die Torschützen Remo Huber 2 x Philipp Bucher, 2 x Andi Schoop und Mathias Schoop auf 7:1 bis zu Ende des ersten Drittels.

Nach dem Pausentee schien die Tor Lust von Neunforn in den Schlafmodus gefallen zu sein. Nach fünf Minuten musste der zweite Treffer von Nivo notiert werden. Dieser aber schien dem Spiel gut zu tun. Die Lust kam zurück und die Wilemer erhöhten mit Toren von Philipp Bucher, Georg Lieber, Martin Hauser und Andi Schoop auf 11:2.

Im dritten Drittel spielte der EHCWN weiter gut nach vorne, jedoch schien die Motivation im defensiven Bereich nachzulassen. Wegen nachlassender Konsequenz im Fore- und Backchecking konnten sich die Tessiner einige Gegenstösse erarbeiten. Somit gestaltete sich – mindesten im 3. Drittel – das Torverhältnis ausgeglichen mit 3:3. Für die Toren seitens des EHCWN waren Philipp Bucher, Georg Lieber und Remo Huber zuständig.

Insgesamt erfüllte der EHC Wilen-Neunforn die Aufgabe, nicht glamourös, aber solide und qualifizierte sich in einem fairen Spiel für die nächste Qualirunde. Die Tessiner waren mit dem Tempo mehrheitlich überfordert und konnten erst in den letzten Minuten des Spiels, aufgrund abbauender Ostschweizer, das dritte Drittel ausgeglichen gestalten. Die zahlreichen Zuschauer – um den neu gegründeten Fanclub – unterstützen das Team und bejubelten zahlreiche Tore.