EHC Wetzikon – EHCWN 6:3 (1:0|3:2|2:1)

Sa, 20.10.2018, 20.00 Uhr, Kunsteisbahn Wetzikon, 27 Zuschauer

Niederlage in zahlenmässiger Unterlegenheit gegen einen Tabellennachbarn

Der EHCWN trat am Samstagabend auswärts in Wetzikon mit etwa 10 Minuten Verspätung gegen den EHCW an, da die 1.-Liga-Partie – die unmittelbar vor diesem Spiel stattfand – in die Verlängerung gegangen war. Natürlich hoffte die Mannschaft aus dem Thurgau, dass sie es mindestens so gut machen würde, wie die Gastmannschaft vor ihr, zumal beide Teams nach je vier Spielen punktgleich waren. Dass das Unterfangen aber ein schwieriges werden würde, zeigte schon der Blick auf die Spielerbänke. Während auf der Seite der Wetziker drei komplette Blöcke sassen, waren es auf der Gästebank nur gerade elf Feldspieler.

Der Start in die Partie glückte dann auch nicht wirklich. Bereits nach 33 Sekunden musste Remo Huber wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Der EHC Wetzikon nutzte diese Gelegenheit und ging mit 1:0 in Führung. Der Rest des ersten Drittels verlief, abgesehen von je einer Strafe auf beiden Seiten, relativ ereignislos. Zwar dominierte am Anfang des Drittels die Heimmannschaft, die Gäste fanden aber allmählich ins Spiel, nicht zuletzt auch wegen einer insgesamt sehr guten Leistung ihres Torhüters (Daniel Dietschwiler).

Nach der ersten Drittelspause startete der EHCWN erneut unglücklich. Mit Treffern in der 26. und 28. Minute zog der EHCW auf 3:0 davon. In der 31. Minute kassierte Simon Hiller eine 2-Minuten-Strafe wegen Haltens, die er nicht nachvollziehen konnte. Als er dies dem Schiedsrichter mitteilte, erhielt er obendrauf auch noch 2 Minuten wegen unsportlichen Verhaltens. Als dann auch prompt das 4:0 folgte, stellte sich die Gäste-Fankurve auf eine Kanterniederlage ein. Kaum wieder auf dem Spielfeld zurück – offenbar hatte die Pause auf der Strafbank gut getan – gelang Simon Hiller das erste Tor für den EHCWN. Als dann, nur eine halbe Minute später, Alain Bucher auf Pass von Simon Häusermann die Scheibe am gegnerischen Goalie vorbei ins Tor befördern konnte, keimte wieder Hoffnung auf.

Nach der zweiten Drittelspause zogen die Gegner jedoch erneut mit zwei Toren davon. Die Stimmung auf dem Eis wurde eindeutig hitziger, und es folgten ein paar Strafen auf beiden Seiten. Die Mannschaft von Wilen-Neunforn machte zwar nochmals mächtig Druck, der sauber und eiskalt herausgespielte Treffer des bereits erfolgreichen Offensiv-Duos war dann aber leider nur noch Resultatkosmetik.

So endete die Partie mit 6:3 für die Heimmannschaft und mit müden Beinen nach ca. 30 Minuten Eiszeit pro EHCWN-Spieler. Jetzt gilt es, die Lehren aus der Niederlage zu ziehen und mit Optimismus auf das Cup-Spiel vom kommenden Samstag, 27. Oktober 2018, vorauszuschauen!